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„Jeder ist seines Glückes Schmied.”

Zwei Leitsätze hat Cihan Karabas, der an seiner Arbeitsstelle, bei BMW /MINI Procar Iserlohn, sehr erfolgreich ist, von seinem Vater übernommen: „Jeder ist seines Glückes Schmied” und „Die Schule ist wichtig“. Nach dem Abitur 2001 studierte er in Bonn Volkswirtschaftslehre und wechselte nach vier Semestern an die Ruhr-Universität Bochum zu den Wirtschaftswissenschaftlern.

Nebenbei wollte er arbeiten, um seinen Vater zu entlasten, und wurde unter anderem bei der BMW-Niederlassung Essen vorstellig. Fast vom Fleck weg wurde Karabas als studentische Hilfskraft engagiert. „Man konnte mich flexibel einsetzen. Irgendwie habe ich jede Aufgabe gemeistert“, erinnert er sich. Seine Leistungen ließen die Vorgesetzten aufhorchen. Sie boten ihm eine Lehre zum Automobilkaufmann an. „Ein Traumjob“, sagt Cihan Karabas. Das Studium legte er erst einmal auf Eis. Später will er im Abendstudium weitermachen.

Bei „Potenziale“ sowie im „Beruflichen Qualifizierungs-Netzwerk für Migrantinnen und Migranten“ (BQN) in Essen will er vor allem Unternehmen überzeugen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Zuwanderungsgeschichte als Bereicherung zu sehen. Sein Betrieb etwa profitiert nicht nur von seiner Leistungsbereitschaft, sondern auch von seinen Sprachkenntnissen. Noch vor seiner Lehre hat Cihan Karabas ein international anerkanntes LCCI-Zertifikat für Wirtschaftsenglisch erworben.